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Unser Treffen mit Ralph Baer in Pirmasens am 13.6.2006

Unsere Delegation begeisterter Retrokonsolen Sammler hatte heute die Ehre einen der größten Erfinder der Gegenwart zu treffen: Ralph Baer, u.a. Erfinder der ersten Heim-Videospielkonsole (und zahlreiche andere tolle elektronische Spielzeuge, u.a. das legendäre SIMON auch SENSO genannt).

Wir, das waren an diesem Tag: Adrian Scheel, Freiburg, Retrokonsolensammler mit Schwerpunkt Pong Konsolen, Jens Klöpfel & Jens Brinkmann, Bochum, beide ebenfalls Sammler mit Schwerpunkt cartridge-basierte Videospielkonsolen und Uwe Bickerich, Freiburg, Fotograf.

Ebenfalls mit dabei Herr Roland Paul vom Institut für Völkerkunde in Kaiserslautern, den wir im Auftrag von Ralph Baer kontaktiert hatten und der von sich aus spontan ein Treffen mit dem Oberbürgermeister von Pirmasens Herrn Dr. Bernhard Matheis und der Presse im Rathaus organisiert hatte.

Ralph wurde begleitet von seinem Sohn Mark, dessen Frau und deren beiden Kinder.

Bei einem gemütlichen und sehr offenen Zusammenkommen in einem Restaurant oberhalb des Pirmasenser Marktplatzes (?) ging es Ralph zu allererst um seine Erinnerungen an Pirmasens, seinen nahegelegenen Geburtsort Rodalben und den Verbleib seiner Familie jüdischer Abstammung und seinen direkten Verwandten, die in den 30er Jahren sehr unter der Naziherrschaft leiden mußten und das Land nicht alle rechtzeitig verlassen konnten (wie es Ralph Ende der 30er Jahre glücklicherweise gelang).

Roland Paul vom Institut für Völkerkunde Kaiserslautern konnte Ralph in diesem Zusammenhang mit seinen aufwändigen Recherchen und seiner jahrelangen Forschung auf diesem Gebiet sehr behilflich sein.

Ralph gab uns anschließend die Möglichkeit ein paar unserer Sammlungsobjekte, 9 seiner legendären Odyssey Systeme, darunter verschiedene Produktionsvarianten und auch ein deutsches Import Odyssey und eine ITT Version und deren Handbücher zu signieren. Ein einmaliger Moment, für jeden Sammler was sicher nicht extra betont werden muß!

Anschließend fand der Empfang im Rathaus statt wobei auch die Presse geladen war und Ralph Baer vom Oberbürgermeister Herr Dr.Matheis persönlich in Empfang genommen wurde, woraus sich ein heiters, umbeschwertes Gespräch entwickelte.
Ralph genoß sichtlich die Aufmerksamkeit und hatte eine kleine Präsentation vorbereitet um auch den Gästen einen kleinen Einblick in sein Schaffen zu gewähren, welches sich mittlerweile auf über 150 eingetragene Patente ersteckt.

Ein sehr persönliches Interview folgte, welches wir auf Video festhalten durften und hier in DVD Form vorliegt. Ralph entpuppte sich als äußerst schlagfertiger Gesprächspartner mit einem herrlich trockenen und sehr geistreichen Humor.

Gerne ließen wir uns anschließend noch mit Ralph fotografieren und genossen diesen einmaligen Moment bis zum Schluß.

Ralph brach anschließend wieder nach Köln auf, der Stadt in der er die meiste Zeit seiner Kindheit und Jugend verbrachte.

Eine weitere Station während seiner Deutschlandreise war dann ein Treffen mit unserem Sammlerkollegen Andreas Lange vom Computerspielemuseum in Berlin.

Ralph Baer´s Familie

Ralph Baer im Gespräch mit Roland Paul

Tisch mit allen Gästen

Tisch

Jens & Jens

Unser Berg von signierten Odysseys

Signierte Odysseys

Ralph beim signieren der Odysseys

immer noch beim signieren...

Ralph Baer & Jens Brinkmann

Ralph Baer & Adrian Scheel

Ralph Baer

Ralph Baer erklärt dem Bürgermeister von Pirmasens wie die Odyssey Konsole funktionierte

Abschieds Familien Bild vor dem Brunnen



Vielen Dank an Jens Klöpfel, der uns mit diesen Bildern versorgt hat!!!



Bericht der Pirmasenser Zeitung über das Treffen:


„Vater aller Videospiele“ nach 70 Jahren in der Heimat

Ralph Baer lebt heute in USA – Er entwickelte die erste TV-Spielkonsole

Ralph Baer ist der Vater des Videospiels. Er war es, der die 1972 erschienene Konsole „Odyssey“ erfand. Er ebnete Gameboy, Playstation und Xbox den Weg. Nun besuchte der 1922 in Rodalben geborene Erfinder erstmals wieder sein Heimat, die er 1938 verlassen hatte.

Es ist heiß im Besprechungsraum des Pirmasenser Rathauses. Hier sitzen Oberbürgermeister Bernhard Matheis, etliche Pressevertreter, drei junge Männer die offensichtlich große Fans der ersten Videospiele sind und ein älterer Herr. Er trägt eine große Brille, strahlt über das ganze Gesicht und berichtet höchst amüsant von seinem Leben, seinen Erfindungen und von seiner Heimat Pirmasens. Es ist Ralph Baer, der Erfinder der ersten Videospielkonsole „Odyssey“.

Ralph Baer (links), in Pirmasens aufgewachsen und in Rodalben geborenr, gilt als der der Vater aller modernen Spielekonsolen. Er war am Dienstag im Pirmasenser Rathaus zu Besuch und führte Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis seine inzwischen über 30 Jahre alte Entwicklung vor. (Foto: Reiser)

Er kommt für eine Rundreise nach Deutschland, will seine Heimat noch einmal sehen. „Die Landschaften hier sind einfach wunderschön“, gerät er ins Schwärmen. Und im Rahmen seiner Rundreise schaute er mit seinem Sohn, dessen beiden Kindern und der Schwiegertochter auch auf dem Horeb vorbei. Dass er schon 84 Jahre alt ist, den ganzen Tag bei 30 Grad auf den Beinen war und von Köln nach Pirmasens gefahren wurde, merkt man ihm nicht an. Geduldig beantwortet er alle Fragen, genießt die Aufmerksamkeit.

„Pirmasens kann man nicht mehr mit früher vergleichen, das hat sich sehr verändert“, sagt Baer nach fast 70 Jahren Abwesenheit. Außerdem sei er in Rodalben geboren und somit eigentlich Rodalber. Das gefällt dem ebenfalls in Rodalben geborenen Matheis natürlich. Er zeigt sich stolz und froh über den Besuch des berühmten Pirmasensers. Der spricht zwar fast ausschließlich englisch, spricht „Bärmesens“ jedoch akzentfrei aus.

Sein Lieblingsspielzeug in der Jugend sei „Mensch ärgere dich nicht“ gewesen, sagt er. Er hatte irgendwann die Idee, ein interaktives Spiel am Fernseher spielen zu können. So entstand unter anderem „Pong“ das erste aller Videospiele. Zwei Balken konnte man nach oben und unten manövrieren und damit ein virtuelles Tischtennis-Match spielen. Sein Enkel Alex findet es cool, dass er einen Opa hat, der Videospiele erfindet und manchmal auch mit ihm spielt. „Aber die neuen Spiele sind mir zu schnell und zu schwer“, gibt Baer zu. Außerdem sei er ein Spieleerfinder, kein „Gamer“, wie die Computer-Zocker bezeichnet werden.

Er habe sich niemals träumen lassen, was er da auslösen würde, sagt er heute. Niemand habe in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern daran geglaubt, dass die Computerspielbranche einmal mehr Geld verdienen würde als die Filmindustrie. „Wie hätte ich das wissen können? Ich kann nicht in die Zukunft schauen“, so Baer. Ab den 70ern sei erstmals offensichtlich geworden, welch ein Markt dahinter steckt, wirft Baers Sohn Mark ein. Er habe immer die Prototypen des Papas ausprobieren müssen, sagt er. Sein Grinsen verrät, dass er es gerne getan hat.

Neben „Pong“ hat Baer auch Senso erfunden. Das Spiel hat vier große Tasten. Es spielt eine Melodie vor. Zu jedem Ton leuchtet eine der vier Tasten auf. Der Spieler muss die immer schwierigeren Ton- und Tastenkombinationen nachspielen. Ebenfalls ein weltweiter Erfolg. Der Joystick und die Lichtpistole gehen ebenfalls auf sein Konto. Dafür wurde er vom amerikanischen Präsidenten George W. Bush sogar mit der „National Medal of Technology“ ausgezeichnet.

Doch Baer ist ein ruheloser Tüftler. Zurzeit arbeitet er an einem interaktiven Tanzspiel, will sich noch lange nicht zur Ruhe setzten. Teile seiner umfangreichen Arbeit kann man auf Ralph Baer´s Webseite bewundern. (dab)

Pirmasenser Zeitung vom 17.06.06 - Rubrik Pirmasens


Bericht im Heise Newsticker zum Besuch: Newsticker

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Dieses Teil haben wir am Saturday, 24. June 2006 in unseren Katalog aufgenommen.

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Unser Treffen mit Ralph Baer in Pirmasens am 13.6.2006
Wir trafen den Vater der Videospiele, Ralph Bär in seiner Ge ..
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